Fotos vom Translations Symposium in Mainz 2007.

Gerade habe ich mir die Zeit genommen, mir die Fotos vom translations symposium bei flickr! anzuschauen. Darunter gibt es schöne Fotos von bekannten Personen, u. a. Bertram Schmidt-Friderichs (mit Prof. Naegele), Andreas Maxbauer (der ehrfürchtig eine Studienarbeit begutachtet), Erik Spiekermann (der als Referent dabei war) und die »drei Musketiere« von Bastard (FINEST/MAGMA) aus Karlsruhe (die gute alte Slanted-Redaktion). Es lohnt sich, die Bilder anzuschauen, wenn man nicht dabei war.

Und von den 9. Tage der Typografie gibt es auch hier flickr-Fotos.

Nette Artikel für Selbständige und Designer.

Von Fabian Nöthe bekommen wir eine alte Checkliste für Ideen. Der Herr Hömmerich schreibt über seine Erfahrungen mit Druckereien und Kunden und gibt Tipps (auch die Kommentare beachten), wie man sie am besten umgehen kann. Und wer auf verschlüsselte und zertifizierte e-Mails setzen will, kann sich auch auf thawte verlassen. Und was schreibt die SZ hier so schön über das Bloggen – lesenswert! Und einen Wegweiser für die Rentenversicherung und die Altersvorsorge für blutjunge Selbständige gibt es hier. Leckere Top50-Logodesign-Tutorials, die der Inspiration dienen, gibt es hier. Die Medienfreunde aus Leipzig haben die Druckersprache und den kleinen Besserwisser entdeckt.

Adobe Magazine – was für Kreative

Mit dem neuen »Adobe Magazine« versucht sich Adobe in das Feld der bereits vielfach etablierten Designmagazine vorzustoßen – um auch wohl auch damit mehr Kunden zu gewinnen. Ein Einblick ist lohnenswert. Alte Ausgaben lassen sich per PDF downloaden. Einen ähnlichen Weg versucht Adobe auch hier einzuschlagen.

Die Helvetica-DVD.

Dank Jürgen bin ich auf den Hinweis gekommen, daß es den Helvetica-Film auch auf DVD gibt – und zwar mit englischem UND deutschem Untertitel. Das macht es mir möglich, den Film, den ich schon während der TypoBerlin 2007 im Kino angeschaut habe, endlich richtig in voller Länge zu verstehen und was die Designer sagen. Endlich. Bin gespannt auf den 6. November. I will love it.

Lustig: die wichtigsten Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung

Soeben per e-Mail von den Machern des »Forum Typographie« bekommen. Und sehr interessant, um es wiederzugeben.

Laut-Buchstaben-Zuordnung

Nach einem kurzen Vokal wird ß mit ss wiedergegeben. Man 
schreibt: Schloss, Fass, Fluss, Missverständnis usw. 
Berühmtester Vertreter dieser Änderung ist die Konjunktion 
“dass”. 

Noch berühmter finde ich jetzt die Schreibung von weiß und weiß.
Wer weiß denn nun noch ob weiß weiß ist?
Ich helfe mir wie folgt, auch wenn die DUDEN-Redaktion da
nichts von „Wissen” will …
Ich weiss (abgeleitet von wissen, gewusst)
schön weiß (abgeleitet von weißer, am weißesten)

Treffen drei gleiche Buchstaben aufeinander, bleiben sie 
alle erhalten, so z. B. in “Bestellliste”, “Auspuffflamme“ 
und natürlich bei der beliebten “Schifffahrt”. Bei drei 
gleichen Vokalen empfiehlt sich die Verwendung des 
Bindestrichs: “Tee-Ei”, “Kaffee-Ernte”.

Das ph kann in “phon”, “phot” und “graph” durch f ersetzt 
werden: Diktafon, Fotosynthese, Geografie.

Zeichensetzung

“Sie las einen Roman[,] und er blätterte in der Zeitung.“ 
Zwischen solchen mit “und” bzw. “oder” verbundenen 
Hauptsätzen kann das Komma entfallen.

Um das Lesen zu erleichtern, können Infinitiv- und 
Partizipgruppen mit einem Komma abgetrennt oder zwischen 
Kommas eingeschlossen werden: “Den Ball richtig zu treffen[,] 
ist anfangs nicht leicht.” Oder: “Ein großes weißes 
Taschentuch schwenkend[,] winkte er dem Zug hinterher.”
Allerdings: Wenn eine Infinitivgruppe mit “ohne, um, als, 
[an]statt, außer” eingeleitet wird, ist das Setzen von einem 
oder zwei Kommas zwingend: “Er ging, ohne sich noch einmal 
umzublicken, aus dem Haus.“ 
Ebenfalls zwingend ist das Komma, wenn eine Infinitivgruppe 
von einem Nomen, einem Verweiswort oder einem Wort mit 
Platzhalterfunktion abhängig ist: “Wir hatten nur noch den 
W u n s c h, endlich am Ziel anzukommen.” “Kannst Du mich 
d a r a n  erinnern, den Wecker zu stellen?” “Einmal mit 
einem Flugzeug über Afrika zu fliegen,  d a s  ist ihr 
größter Wunsch.”

Worttrennung am Zeilenende

Trennungen wie in Küs-te, hus-ten, meis-tens, schnells-te, 
Zu-cker, Da-ckel, ba-cken sprechen für sich: st wird genauso 
getrennt wie sp, ck bleibt – wie ch und sch – ungetrennt.

Wörter, die nicht mehr als Zusammensetzungen wahrgenommen 
werden, können auch nach Sprechsilben getrennt werden: 
he-runter, ei-nander, Helikop-ter, Pä-dagogik.

Schreibung mit Bindestrich

Ob 80-prozentig, 12-jährig, 6-Zylinder oder 8-tägig – in 
Ziffern geschriebene Zahlen werden in Zusammensetzungen mit 
dem Bindestrich vom Rest des Wortes abgesetzt. Ausnahmen 
ergeben sich nur, wenn die Ziffer mit einer Nachsilbe 
verbunden ist: 100stel, 68er, 20%ig.

Mehrgliederige Wörter aus dem Englischen können zusammen- 
oder aber mit Bindestrich geschrieben werden, sofern der 
erste Bestandteil ein Nomen oder ein Verb ist: Assessment-
Center oder Assessmentcenter, Feedback oder Feed-back, 
Comingout oder Coming-out.

Getrennt- und Zusammenschreibung

Verbindungen mit dem Hilfsverb “sein” werden generell getrennt 
geschrieben: auf sein, da sein, dabei sein, zurück sein usw.

Nach dem Muster “Auto fahren” oder “Klavier spielen” schreibt 
man Verbindungen aus einem Nomen und einem Verb in der Regel 
getrennt: Rad fahren, Maschine schreiben u. a. 
Zusammengeschrieben wird allerdings weiterhin bei Verbindungen, 
in denen das Nomen verblasst ist, d. h. nicht mehr als solches 
wahrgenommen wird, so z. B. bei “teilnehmen”, “stattfinden”, 
“heimkommen”, “feilbieten”.
Ebenfalls zusammengeschrieben werden Verben wie “nachtwandeln”, 
“schlussfolgern”, denn sie bilden bei der Konjugation eine 
untrennbare Zusammensetzung: “er nachtwandelt”, “sie 
schlussfolgert”.

Verbindungen aus einem Verb im Infinitiv und einem zweiten 
Verb werden im Allgemeinen getrennt geschrieben: spazieren 
gehen, lesen üben, laufen lernen. 
Allerdings ist sowohl Getrennt- als auch Zusammenschreibung 
möglich, wenn Verbindungen mit “lassen” oder “bleiben” in 
übertragener Bedeutung gebraucht werden: wegen schlechter Noten 
sitzen bleiben/sitzenbleiben; während einer Rede stecken 
bleiben/stecken bleiben.
Dasselbe gilt auch für das Verb “kennen lernen/kennenlernen”.

Verbindungen aus einem Adjektiv und einem Verb können getrennt 
oder zusammengeschrieben werden, wenn es sich um ein einfaches 
Adjektiv handelt, dass das Ergebnis eines Vorgangs bezeichnet: 
den Teller leer essen/leeressen (der Teller ist dann leer); 
sich die Haare schwarz färben/schwarzfärben (die Haare sind 
dann schwarz).
Ergibt sich aus Adjektiv und Verb eine neue Gesamtbedeutung, 
so muss zusammengeschrieben werden: einen Gegner kaltstellen 
([politisch] einflusslos machen), ein Wort kleinschreiben (mit 
kleinem Anfangsbuchstaben), einen Sachverhalt richtigstellen 
(berichtigen).

Verbindungen mit einem adjektivisch gebrauchten Partizip als 
zweitem Bestandteil werden getrennt oder zusammengeschrieben: 
allein erziehende/alleinerziehende Mütter, eine Gewinn 
bringende/gewinnbringende Geldanlage, gut unterrichtete/
gutunterrichtete Kreise.
Handelt es sich allerdings um eine verkürzte Wortgruppe, so 
ist die Zusammenschreibung zwingend: mondbeschienen (= vom 
Mond beschienen), milieubedingt (= durch das Milieu bedingt). 

Groß- und Kleinschreibung

Nomen, die mit Verben oder Präpositionen ein festes Gefüge 
bilden, aber mit diesen nicht zusammengeschrieben werden, 
schreibt man groß, z. B.: in Bezug auf, sich in Acht nehmen, 
Rad fahren, Diät halten, Schuld haben, jmdm. Angst machen.
Aber: In Verbindung mit “sein”, “bleiben” oder “werden” gelten 
Wörter wie “angst” oder “schuld” nicht als Nomen und werden 
kleingeschrieben: mir ist angst, ich bin schuld daran.

In festen Wendungen werden nominalisierte Adjektive in der 
Regel großgeschrieben: im Dunkeln tappen, auf dem Trockenen 
sitzen, auf dem Laufenden halten u. v. m. (Es bleibt aber bei 
“von fern”, “von klein auf”, “über kurz oder lang”, “durch 
dick und dünn” u. a.)

Großgeschrieben werden ferner Sprachbezeichnungen nach einer 
Präposition (auf Französisch, in Italienisch) und Tageszeiten 
nach “gestern”, “heute”, morgen” (gestern Abend, morgen Nachmittag).

Die Anredepronomen “du” und “ihr” und die dazugehörigen 
Possessivpronomen “dein” und “euer” werden kleingeschrieben, 
können in Briefen aber auch großgeschrieben werden: Vielen 
Dank für deinen/Deinen Brief …; du/Du kannst dir/Dir sicher 
denken … 
Die Höflichkeitsanrede “Sie” und das entsprechende 
Possessivpronomen “Ihr” werden hingegen immer großgeschrieben.

Lecker Himbeerheftchen.

So leckere Schulhefte finden wir nicht alle Tage – dank dem Gespür vom Fontblog dürfen wir unsere Kinder und Patenkinder mit solch schönen und ökologischen Schulheftchen (mein Wunsch: bitte auch in DIN A4, damit wir Designer auch glücklich hineinskizzieren und kritzeln dürfen). Hier geht es weiter. Eine sehr schöne Sache von der Designagentur Mehrwert in Köln.

Update: soeben die Heftchen bekommen. Wunderbar verpackt und astrein schöne Hefte mit toller Farbenwirkung. Das absolute MUSS für verzweifelte Eltern und Patenonkel bzw. -tanten für die Kinder zum Schulanfang!