22. Forum Typografie in Düsseldorf

Seit fast genau 2 Monaten ist mein Blog gut so wie tot… das liegt an der Zeit, Priorität und der Motivation. Jetzt lege ich wieder los (danke für die Motivation, liebe Blogleser, von denen ich einige auf dem Forum traf)…

Die Düsseldorfer 22. Forum Typografie findet ähnlich wie das 33pt-Forum (FH Dortmund) an einer Hochschule statt: FH Düsseldorf (die FH Mainz soll sich hier wegen ihrem Webdesign einen Kuchen davon abschneiden). Über diese Ähnlichkeit sprach ich auch mit Herrn Claudius von Cape Arcona, der übrigends der Organisator von 33pt war. Für weitere Artikel in den Tags nach 33pt taggen.

Mit dem Grafiker und Informationsdesigner Andreas Uebele als Verantwortlichen und Repräsentanten wurde das Forum auf die Beine gestellt. Mit dem für Uebele typischen Design präsentiert sich das Forum. Mit einem geselligen Abend bei Wein, Wasser und Käse fängt Dieter Gorny (übrigends ein Kandidat für einen Typo2007-Vortrag in Berlin, Jürgen!!!!) an: über Musik und Typografie. Sehr schön. Wie zu erwarten referiert Prof. Bergerhausen (aus Mainz) über decodeunicode. Uwe Loesch und die Tanzveranstaltung »Walbaum trifft Grotesk« habe ich nicht gesehen. Georg Salden referiert über den Sinn und die Verwendung einer Schrift entsprechend der Zeit. Witziger Typ(o). Philippe Apeloig glänzt etwas mit französisch anmutend schönen Plakaten, Logos und Schriften (ein Beispiel ist bresilbresils.org). Fred Smeijers referiert über Schablonenschriften im Mittelalter und deren Verwendung in heutiger Zeit. Hans R. Bosshard war etwas altbacken, aber durchaus sehenswert. Lucas de Groot mit lucasfonts war Weltklasse. Seine Thesis, Theorien und Schriften, untermalt mit persönlichen Anekdoten und Zeichnungen, waren sehr positiv aufgenommen worden. Respekt. Die Ausstellungseröffnung von schmidtoday ist sehr schlicht und japanisch europäisch. Das Team um Prof. Malsy und Prof. Teufel hat an dem Buch über Helmut Schmid drei Jahre gearbeitet – ein sehr schönes Buch. Paul van der Laan war okay, aber trocken. Er referiert über Vektoren zu Pixel und dann umgekehrt. Der Herr Hunziker zeigt seine Siemens-Schriftfamilie (Sans, Serif und Slab). Und der in Eichmedien (im heutigen Polen) geborene Kurt Weidemann (ja, der mit dem dunkelblauen Anzug und mit roten Turnschuhen) hält zum Schluß einen amüsanten Vortrag.

Sehr schön. Und die Kennenlern-Liste dürfte sich erweitert haben…